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30.07.2010

Achtung vor der Rußrindenkrankheit

Über die Gefahren für Bäume und Menschen, die von Pilzsporen und Bakterien ausgehen können, haben wir schon oft berichtet. Zur Zeit erreichen uns zahlreiche Anfragen besorgter Kunden, die sich nach der Rußrindenkrankheit erkundigen. mehr...

Gary Blackburn, Gründer und Leiter des Baumdienst Siebengebirge, blickt auf rund 25 Jahre Berufserfahrung zurück. Von der Erfahrung und Professionalität profitieren die Kunden des Baumdienst Siebengebirge durch ein stets optimales Ergebnis. Dazu zählen Gemeinden und Naturschutzverbände ebenso wie private Haushalte.

Zu einer der ersten Aufgaben Gary Blackburns gehörte die Pflege der Baumanlagen auf dem Bonner Petersberg. "Die Aussicht auf das Rheintal von dort war großartig!", erinnert sich Blackburn. Nicht minder beeindruckend ist das Panorama mit Sicht vom Drachenfels. Stolz ist Blackburn auf die Kastanie am Winzerhäuschen, die sein Team retten konnte, als sie vor Jahren kurz vor der Fällung stand. Der Boden der Ausflugsterrasse hatte sich über die Jahre stark verdichtet. Die Kastanie konnte kein Wasser mehr aufnehmen, außerdem fehlte es an Mineralstoffen. Um die Bewirtung der Gäste am Tag nicht zu stören, führten Gary Blackburn und sein Team die Arbeiten in der Nacht aus. Der Grund wurde aufgelockert und Styroporflocken eingebracht, um einer erneuten Verdichtung vorzubeugen. Bodenbohrungen wurden durchgeführt und mit einem ökologisch unbedenklichen Spezialdünger aufgefüllt,ebenso wurde die Baumrinde behandelt. Im darauf folgenden Sommer und seitdem trägt die Kastanie wiedervolles Laub mit dunkelgrünen gesunden Blättern.

Auch die Stadt Montabaur vertraut bei der Pflege ihres historischen Waldbestandes auf die Kompetenz des Baumdienst Siebengebirge. Rund 300 Eichen und Linden im Westerwald, allesamt Naturdenkmäler und rund 600 Jahre alt, werden von Gary Blackburn und seinem Team betreut. Mit 400 Jahren dagegen fast noch ein "Youngster" wurde eine historische Linde in Dernbach zu einer Gefahr für die nahe stehende Kapelle und Besucher. Innerhalb von zwei Tagen befreite das Team um Gary Blackburn die 40 Meter hohe Linde von abgestorbenem Holz. Behutsam wurden die Äste Stück für Stück abgeseilt, um das Dach der Kapelle nicht zu beschädigen.


Einen der wohl höchsten Tulpenbäume hat Gary Blackburn im Wintermühlenhof nahe Königswinter gesichert. Aufgrund seiner Höhe war der seltene Baum Stürmen besonders schutzlos ausgesetzt. Um dem Wind weniger Angriffsfläche zu bieten, wurde die Krone ausgedünnt und gefährdete Äste zusätzlich mit flexiblen Fanggurten stabilisiert.


Manche Bäume haben für Menschen eine besondere Bedeutung, dann zum Beispiel wenn sie vor langer Zeit zur Erinnerung an ein Ereignis oder eine Person gepflanzt worden sind. Einige Bäume, darunter Eichen und Eschen, haben sogar religiöse Bedeutung, so auch eine Eibe in der Nähe des Klosters Heisterbach-Rott. Der Legende nach soll ein Mönch 200 Jahre lang am Fuße dieses Baums geschlafen haben. Mitte der neunziger Jahre ging es diesem Baum jedoch gar nicht mehr gut. Die Nadeln verfärbten sich und fielen ab. Bodenverdichtung war auch hier eine der Ursachen. Durch zwei Arten von Dünger, einem gezielten Rückschnitt der Krone und Behandlung des Stamms konnte auch dieser Baum gerettet werden und sich wieder vollkommen erholen.